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Wälder und Forsten

Tabelle Forsten um Lychen

Bezeichnung

Groesse in km²

Stadt Lychen

110,5

davon Waldflächen gesamt

63,1

davon Wasserflächen gesamt

10,0

Wald und Seen in natürlicher Gemeinschaft ergeben für den menschlichen Organismus wohltuende ausgeglichene klimatische Verhältnisse, besagt ein Klimagutachten für den Erholungsort Lychen.

Ungeachtet der Eigentumsverhältnisse wird die Entwicklung von Wald nach Jahrhunderten gemessen, was am Stadtwald Lychen gut nachzuvollziehen ist.  

Geschichtliche Daten

Anlässlich ihrer Gründung im Jahre

1248

erhielt die Stadt Lychen 150 Hufen Acker- und Weideland. Wald ist in der Grün- dungsurkunde nicht aufgeführt. Bereits

1307

wird aber ein „nemus civitatis Lychen“ (Wald der Stadt Lychen) urkundlich erwähnt.

1329

wird ein Teil der Stadtheide gerodet und als Neuländer an die Bürgerschaft verteilt. Um

1700

roden Eigentümer den Wald auf dem Küstrinchener Feld zur Nutzung als Schafweide.

1823-1840

werden 615 ha um Mahlendorf, Küstrinchen und Wuppgarten (Hohe Heide) aufgeforstet. Die Stadt erwirbt

1897

die inzwischen brach liegenden Flächen des Küstrinchener Feldes und forstet 200ha –den Lathsack- auf.

Noch heute bewirtschaftet die Stadt Lychen 10,4 km² Wald standortgerecht und naturnah. Den Anforderungen an einen Erholungswald wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. In den letzten 15 Jahren erfolgte ein zielgerichteter Waldumbau in Mischwald mit hohem Laubholzanteil. Diese Arbeit wird fortgesetzt.

Auf Schusters Rappen oder dem Drahtesel finden Suchende im Umkreis der Stadt:

- den größten Wacholder Branden-      
burgs in einem natürlich entwickelten   
Bestand am Clanssee NSG
(7 km Entfernung von der Stadt)      

- die zweithöchste Douglasie (>50 m)
in einem hervorragenden Douglasienbestand
direkt am Uckermärkischen Radwanderweg
Lychen> Templin vor Wuppgarten
(4 km Entfernung von der Stadt)

 

- eine Lärchensaatgutplantage  direkt an der
L 15 und eine Lärchenallee
in Höhe bzw. Richtung Mahlendorf
(11 km Entfernung von der Stadt)

- die Steinförder Traubeneichenbestände
(19 km Entfernung von der Stadt)          

- die Heiligen Hallen bei Lüttenhagen
Buchenwaldbestand im Endstadium
(15 km Entfernung von der Stadt)

- die höchste Tanne Brandenburgs
(Weißtanne) bei Gandenitz
(8 km Entfernung von der Stadt)

Zum Gründungsgeschenk des Landesherrn an die Stadt gehörten ebenfalls fast alle Gewässer der Umgebung – Grundlage für das heutige kommunale Gewässereigentum von 5,3 km².

Dieses ist überwiegend an Fischereiunternehmen und den Anglerverband verpachtet und den daraus resultierenden Fischreichtum können Gäste der Stadt direkt über kleine Umwege durch Netze, Pfannen und Räucheröfen genießen.