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Kleiner historischer Stadtführer - Kurzer Abriss Lychener Stadtgeschichte

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1700 v. Chr.Funde beweisen bronzezeitliche, germanische Besiedlung der Insel Lychen.
600 n. ChrWährend der Völkerwanderung besiedeln Slawen das Land Lychen.
1236Das Land Lychen kommt in den Besitz der Askanier.
1248Am 23. Januar gründete Markgraf Johann I. die Stadt Lychen.
Den Auftrag dazu erteilte er den Brüdern Daniel und Eberhard von Parvenitz.
um 1250Beginn des Baues der Kirche.
1298Lychen kommt zu Mecklenburg.
1299Gründung des Zisterzienserklosters Himmelpfort.
Lychen wird wirtschaftlich schwer beeinträchtigt, da das Kloster alle Seen und Mühlen der Stadt erhält.
1302Der Johanniterorden erhält das Patronatsrecht für die Kirche.
1408Raubritter Quitzow wird bei Lychen gefangen genommen.
1442Lychen kommt endgültig zu Brandenburg.
1633Am 3. Februar vernichtet ein Brand den größten Teil der Stadt.
1637Pest und Hungersnot haben die Einwohnerzahl auf die Hälfte reduziert.
1644Lediglich 17 Häuser sind noch bewohnbar.
1684Der nächste Großbrand zerstört fast alle Häuser und die Kirche.
1732Der dritte Brand innerhalb eines Jahrhunderts. 114 Häuser, 11 Scheunen und das hölzerne Rathaus werden Opfer der Flammen, König Friedrich Wilhelm I. schenkt den Bewohnern 22 526 Taler und 8 Groschen zum Wiederaufbau.
I747 - 1749Das Rathaus, 162 Häuser und 27 Scheunen sind wieder aufgebaut.
1754Erster Kartoffelanbau in Lychen. 3 Wispeln wurden gepflanzt, 10 geerntet.
1784Die Einwohnerzahl beträgt 871, die Anzahl der Schafe 908.
1792In Lychen werden 2300 Quart Branntwein, das sind 2633 Liter, ausgeschenkt.
1806Besetzung durch die französischen Truppen unter Bernadotte führte zu großen Verwüstungen und Plünderungen.
1807Ermordung von 2 französischen Ärzten durch Himmelpforter Wilddiebe. Die Täter werden standrechtlich am Angelberg erschossen.
1813Am 1. Mai wird der Landsturm aufgestellt.
1815Vom 5.Januar bis 23.März marschieren 4713 Angehörige der russischen Armee durch Lychen.
1816Ende der Befreiungskriege. Siegesfeier am 19. Januar in Lychen.
1827Der Grundstein für die Schule wird gelegt.
1843Lychen zählt 1458 Einwohner.
1845Das Templiner Tor und Teile der Stadtmauer werden abgerissen.
1846Baubeginn der Chaussee Lychen-Boitzenburg, Bauende 1848.
1891Baubeginn der Chaussee nach Templin.
189916. August - erster Zugverkehr zwischen Templin und Fürstenberg.
1902Gründung der Volksheilanstalten des Deutschen Roten Kreuzes durch Prof. Dr. Pannwitz. Im gleichen Jahr wird Bachhuber zum Bürgermeister gewählt und verbleibt 31 Jahre im Amt.
1904Das Sägewerk Barnewitz wird in Betrieb genommen.
1908Lychen erhält ein neues Postgebäude.
1910Die Einwohnerzahl beträgt 3076. Die Entwicklung zum Erholungsort beginnt. 3976 Gäste erholen sich in Lychen.
1911Eine Privatschute mit Internat wird von Prof. Dr. Pannwitz gegründet.
Lychen wird an das Stromnetz angeschlossen. Hohenlychen erhält ein Bahnhofsgebäude.
Die deutsche Kaiserin besucht Lychen und Hohenlychen.
1914Beginn des 1. Weltkrieges, in dem 117 Soldaten aus Lychen starben.
1921Gründung des Lychener Verkehrsvereins.
1922Der Lychener Sportplatz Sängerslust" wird gebaut.
1926Die Gesangsmuschel in Sängerslust wird geweiht.
1933Ablösung des langjährigen Bürgermeisters Bachhuber durch Dr. Rattey.
Stadtverordneter Rektor Metscher legt sein Mandat nieder. Die Nationalsozialisten entlassen den gesamten Vorstand der Heilstätten Hohenlychen.
Dr. Gebhardt wird Chefarzt. Umgestaltung zum Reichssportsanatorium.
Verbreiterung der Stargarder Straße und der Straßenbrücke an der Mehlmühle.
1934Bau der katholischen Kirche in Hohenlychen. Lychen zählt 8590 Kurgäste.
1935Hitler besuchte seinen Stellvertreter Heß, der zur Heilbehandlung in Hohenlychen war.
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